Test Lenovo Thinkpad L512 2597-5VG Notebook
Auf den deutschsprachigen Webseiten Lenovos gibt vgp-bps9 es bis dato noch keine detaillierten Informationen über die neue Thinkpad L Familie. Daher müssen wir auf die Informationen der Amerikanischen Seite und auf die technischen Details unseres Testgeräts zurückgreifen. Laut Lenovo soll es sich bei den Thinkpad L-Serien Geräten vgp-bps9a/b und die „Greenest Enterprise Thinkpad Laptops“ handeln.
Angeboten werden zwei Größen, 14-Zöller namens Thinkpad L412 und 15.6-Zoll vgp-bps9/b Modelle namens Thinkpad L512. Im folgenden wollen wir uns mir einem speziellen 15-Zoll Modell, nämlich dem Thinkpad L512 -2597-5VG im Detail auseinandersetzen. Dieses ist mit vgp-bps13 Core i3 M330 CPU, darin integrierter GMA HD Grafiklösung, zwei Gigabyte RAM und 250 GB Festplatte ausgestattet. Allerdings gibt es in den USA verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten mit unterschiedlichen Prozessoren bis zum Core i5 540M, bis zu 8 Gigabyte RAM und anderen Festplatten, während alle mit GMA HD Grafiklösung ausgestattet sind (anders die vgp-bps8 L412 Modelle, welche laut Spezifikation auf der US Seite auch mit eigenständiger ATI Mobility Radeon HD 5145 Grafikkarte zu haben sein sollen). Wie üblich sind Abschnitte die von leistungstragenden Komponenten abhängig sind, nicht auf anders ausgestattete Modelle übertragbar.
Gehäuse
Ein typisches Thinkpad im alt-bekannten eleganten schwarzen Kunststoffgehäuse möchte man meinen. Auf herausragende Neuerungen trifft man bei den Äußerlichkeiten tatsächlich nicht. Einzig das Design des Innenraums, Einschaltknopf, Schnellstarttasten und Status-LEDs, hat sich leicht verändert. Das Markenzeichen der Thinkpads, der ThinkVantage Button, und diesem zugeordnet Lenovo's komfortable ThinkVantage Tools ist natürlich wieder vgp-bps8a mit von der Partie, beim Testgerät rechts von der Tastatur.
Das Kunststoffgehäuse gibt unter Druckbelastung rund um die Tastatur und an den Handballenablagen relativ deutlich nach. Der Displaydeckel ist dagegen druckresistenter und verwindet sich beim Anheben an einer Ecke nur geringfügig.
Die kleinen Scharniere sind laut Hersteller aus einer Zinklegierung gefertigt, wodurch die Haltbarkeit erhöht werden soll. Sie sind relativ schwergängig, können aber trotzdem ein deutliches Nachwippen nach Anpassen des Öffnungswinkels nicht verhindern. Dieser ist auf vgp-bps21a etwa 150 Grad beschränkt.
Auf einen Transportverschluss wurde verzichtet. Dennoch wird das Gerät sicher geschlossen gehalten. Ein leichtes Clamshell-Design verringert zusätzlich die Gefahr, dass Fremdkörper zwischen Tastatur und Bildschirm eindringen können.
Die Maßnahmen zur Erhöhung der Umweltverträglichkeit sind natürlich im einzelnen nicht nachvollziehbar. Laut Lenovo ist das Produkt aber mit EPEAT Gold bewertet, und mit ENERGY STAR 5.0, also als stromsparendes Bürogerät, gekennzeichnet. Zudem nimmt Lenovo an der Climate vgp-bps2c Savers Computing Initiative teil. Außerdem sollen bis zu 30% der verwendeten Materialien aus wiederverwerteten Endprodukten stammen.
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Ausstattung
Die für Business-Geräte obligatorische Dockingschnittstelle befindet sich, wie von anderen Thinkpads gewohnt, an der Unterseite der Basiseinheit. Laut „Option Compatibility Matrix: ThinkPad L, R, T, W-Series ( May 1, 2010)“, welche von Lenovos Homepage downloadbar ist, ist das Thinkpad L512 zu folgenden Dockingstationen kompatibel: ThinkPad Port Replicator Series 3, ThinkPad Mini Dock Series 3 (90W Adapter - U.S. Power Cord), ThinkPad Mini Dock r61 akku Plus Series 3 (90W Adapter - U.S. Power Cord). D.h. dass aller Wahrscheinlichkeit nur der Port Replicator Series 3 in Europa verfügbar sein wird. Diese erweitert das Schnittstellenangebot um 4 USB 2.0 Ports und bietet nur einen VGA und einen RJ-45 Anschluss. Ein Anschluss eines externen Monitors an den digitalen DisplayPort oder eines externen Laufwerks an die USB-eSATA Kombi Schnittstelle führt also auch unter Verwendung der Dockingstation immer noch zu einer Einschränkung des Arbeitsplatzes links vom Notebook. Die umfassendste Dockinglösung würde die ThinkPad Mini Dock Plus Series 3 bieten, doch gilt für ThinkPad L412, L512, dass die eSATA und Audio Schnittstellen der Dockingstation inaktiv bleiben und jene am Gehäuse verwendet werden müssen.
Mit der Schnittstellenausstattung direkt am Gehäuse kann man zufrieden sein. An der linken Seite kann man Beamer oder externen Monitore entweder analog via VGA oder digital via DisplayPort anbinden. Neben 3 USB-2.0 Schnittstellen, davon eine powered USB-Schnittstelle, an der Rückseite, besteht auch die Möglichkeit externe Massenspeicher via der kombinierten eSATA-USB Schnittstelle anzuschließen. Somit sind, sofern vom Gerät unterstützt auch schnellere Übertragungsraten als mit USB möglich. Via der ExpressCard/34mm kann der Funktionsumfang erweitert werden. Beim eingebauten Kartenleser handelt es sich um einen 7-in-1 Kartenleser, der folgende Formate unterstützt: SD, MS, MS Pro, MMC, xD, SDHC, xD Type H. Es gibt nur eine Audio-Schnittstelle, die dafür als Kombi-Audioport ausgeführt wurde.
Die Schnittstellenanordnung ist allerdings für Linkshänder nicht optimal. Rechtshänder sind leicht bevorzugt. Außer an den beiden USB-2.0 Schnittstellen ganz vorne, können rechts keine Kabel stören.