Test Samsung P580 Pro Penfield Notebook
Samsung bringt in Regelmäßigkeit eine kleine Anzahl von Businessnotebooks auf den Markt. Wenn es vielleicht vier Modelle plus die jeweiligen Konfigurationsvarianten pro Jahr sind, dann haben wir schon hoch gegriffen. Klein aber fein? Samsungs Business-Laptops gelten in Fachkreisen als optisch und technisch einfache aber besonders leise Mobilrechner. Für gewöhnlich verwendet der Hersteller die Base Units der Consumer-Serien. Der Vergleich ist ganz einfach: Aus einem R580 wird ein P580. Aus einem R525 wird ein P530.Sony VGP-BPS8 Zum Schaden ist diese Plattformstrategie nicht, haben die Consumer doch ebenso ein exzellentes Kühlsystem und eine brauchbare Base-Unit.
Wir werfen einen genauen Blick auf Samsungs Business-Boliden P580 Penfield. Der Hersteller setzt auf die Basics: Core i5-430M, keine dedizierte Grafiklösung, mattes Display, leichtgängige Eingabe und ein Docking-Port.Sony VGP-BPS8B Akku Kann das Notebook für gut 800 Euro mobile Officefreunde in allen Belangen überzeugen? Alle Antworten finden Sie in diesem ausführlichen Testbericht.
>Gehäuse
Wenn sich jemand den Preis für ein nüchternes und dezentes Auftreten verdient hat,Sony VGP-BPS8A dann ist es ein Samsung P580 Penfield. Mit komplett schwarzen Oberflächen, wobei nur das Hersteller-Logo und der Power-Button hervorsticht, wird der Nutzer während der Bahnfahrt nicht auffällig. Dennoch wirkt das Gerät hochwertig, denn der Hersteller legt Wert auf matte, griffige Oberflächen. Der Deckel ist leicht gummiert (SoftGrip-Oberfläche) und berührt sich dadurch leicht glatt aber immer noch griffig. Die Arbeitsumgebung inklusive der Handauflage sieht aus wie gebürstetes Aluminium. Es handelt sich aber um einen Kunststoff,Lenovo thinkpad t60 akku der mit feinen Rillen aufgeraut ist.
Das Chassis besitzt eine gute Festigkeit, das betrifft vor allem den Eindruck von oben.Sony VGP-BPS2C Akku Die Handlauflage sowie das Tastenfeld können an keiner Stelle eingedellt werden. Die Bodenplatte können wir über dem DVD-Laufwerk und an den Schächten eindellen, die Base Unit kann ebenso leicht verwunden werden. Die Steifigkeit des Gehäuses kann demnach keine Bestnoten erhalten, ist aber dennoch gut.
Das Display sitzt stramm eingehangen auf zwei mit Kunststoff abgedeckten Scharnieren. Eine Hand reicht gerade so, um den Deckel zu öffnen. Schwierigkeiten bereitet das Aufklappen nicht, denn eine Kerbe an der Frontseite der Base Unit erleichtert das Greifen des Deckels. Dessen Fläche können wir nur punktuell eindrücken, flächiger Druck provoziert keinen Dellen.Sony VGP-BPS10 Die Anzeige ist relativ dick und der Rahmen breit. So entsteht eine gute Stabilität
Ausstattung
Einen Vergleich mit Business-Laptops von HP (EliteBook, ProBook) oder Dell (Latitude) würde das P580 verlieren. Während die Erstgenannten die volle Bandbreite an normalen (HDMI, VGA, ExpressCard, etc.) und exklusiven (i.LINK, Modem,Sony VGP-BPS2A SmartCard, USB 3.0) Anschlüssen mitbringen, bleibt Samsungs Office-Freund bescheiden.
Links: Neben HDMI und VGA für den Anschluss von TFTs oder Fernsehern erhalten wir hier einen eSATA-Port (kombiniert mit USB). Diese Schnittstelle wird interessant, wenn schnelle externe Festplatten zur Anwendung kommen. Die Öffnung ist etwas unsauber ins Gehäuse gefräst, was aber der Funktion nicht schadet. Den ersten USB 2.0 Anschluss finden wir links, die anderen zwei auf der rechten Seite. Alle USB 2.0 Ports können Smartphones oder ähnliches aufladen (auch wenn Notebook ausgeschaltet).Sony VGP-BPS22 So kann die Anzahl der mitzuführenden Netzteile reduziert werden.
Rechts: Neben einem optischen Laufwerk existiert hier die Aussparung für einen möglichen Modem-Anschluss. Diesen hat sich Samsung bei unserem Modell wohl kurzentschlossen eingespart.
Rückseite: Anschlüsse in diesem Feld eignen sich gut zur optimalen Kabelführung am Schreibtisch (Ordnung). Leider sind es nur drei: Ethernet (Netzwerkkabel), Netzstecker und ein serieller Port. Samsung verbaut mit dem verschraubten Seriellen Anschluss (Com-Port, RS232, 9-polig) eine scheinbar veraltete Schnittstelle. Hier wurden früher Eingabegeräte wie Maus oder Joystick angeschlossen.Sony VGP-BPS13 Profi-Anwender in der Industrie nutzen RS232 teils aber immer noch für die Datenerfassung an Maschinen.
Kurz: Wer genau weiß, welche Verbindungen er benötigt, der kann die Konnektivität des P580 als genügend ansehen oder das Notebook verwerfen. RS232 ist für Techniker oder Maschinenbaustudenten interessant.
Wem die Anschlüsse nicht perfekt genug organisiert sind oder wem die An- und Abstöpselei nervt,Sony VGP-BPS13A/B der kann für zirka 200 Euro die Samsung P-Dock Docking Station erwerben. Hier wird der 15.6-Zoller mit der Bodenplatte aufgesetzt und schon sind fast alle Anschlüsse des Laptops an der Dockingstation aktiv: Mikrofon, Kopfhörer, 5 x USB, eSATA, serielle Schnittstelle, PS/2-Schnittstelle, VGA, DVI, HDMI, LAN. Hinzu kommt ein PS/2-Port und DVI. Die Docking-Station besitzt eine eigene Stromversorgung, über welche im Fall einer Verbindung das Notebook versorgt wird.
Eingabegeräte
Tastatur
Business-User können auf den einen oder anderen Anschluss verzichten,IBM Thinkpad X300 Akku auf eine gute Tastatur aber nicht. Samsung gelingt unserer Meinung nach ein guter Griff, denn die Eingabe tippt sich exzellent. Die Fläche der Tasten ist fest und der Anschlag der leichtgängigen Tasten ebenso. Das Layout ist trotz des vollständigen Ziffernblocks geräumig. Schreiber, die nicht blind tippen können und Sichtkontakt mit den Tasten brauchen, lassen zielsicher ihre Finger über die glatten Tasten gleiten. Die weiße Beschriftung der Tasten ist sehr deutlich und die Richtungstasten wurden durch einen Freiraum abgesetzt. Der Druckpunkt ist deutlich erkennbar aber nicht zu stark. Beim Schreiben geben die Tasten nur ein leise klickerndes Geräusch von sich. Positiv fürs Tippen ist die raue Handauflage. Die Hände liegen sicher auf, ohne sich an der harten Frontkante zu stören.
Touchpad
Die Tasten haben uns überzeugt, wie steht es mit dem Touchpad? Das Touchpad ist fast ebenerdig in die Handauflage eingesetzt. Das Pad bedient sich trotz der geringen Größe angenehm, denn die Fläche ist nicht zu glatt.IBM Thinkpad R60 Akku Weil es sich um ein Multitouch-Pad handelt, werden zum Beispiel Zwei-Finger Gesten zum Rollen oder Zoomen erkannt. Wer niemals mit zwei Fingern ein Touchpad berührt, der kann stattdessen die vertikale und horizontale Scrollbar benutzen. Diese sind aber nicht markiert. Die schraffierten Tasten des Pads klicken sehr leicht und leise.