Test HP Envy 14-1010eg Notebook
Es ist jetzt mehr als ein Jahr her,() seit dem HP mit zwei neuen Notebooks unter dem Namen Envy, für Furore sorgte. Mit dem Envy 13 und dem Envy 15 sollte in der Laptop-Oberliga richtig aufgemischt werden, und das in wohl einer der schwierigsten Klassen,(Dell Inspiron 1501 Akku) den Multimedia Notebooks. Hier gilt es Performance und Mobilität zu vereinigen und auch allen anderen Faktoren, die für den Nutzer von Interesse sein könnten, nachzukommen.
Das Ergebnis fiel leider weniger glorreich aus. Anfangs machten Verfügbarkeitsprobleme zu schaffen, (Akku Sony VGP-BPS8)dann kamen auch noch Mätzchen der Geräte selbst hinzu, etwa hohe Geräuschemissionen bzw. Temperaturen – wir berichteten in einem ausführlichen Test.
Nun, nicht einmal ein Jahr nach dem Verkaufsstart,(lenovo x61 akku) werden die beiden bestehenden Envy Notebooks abgelöst, obwohl sie sich erstklassig verkauft hätten - so zumindest die Infos seitens HP. (Sony VGP-BPS2A/S Akku)
Was folgt ist eine Neuauflage zweier Geräte mit aktueller Hardware im bereits bekannten Design. Ebenso wiederfinden, lassen sich einige interessante Features der beiden Vorgänger. Trotz dem allgemein zu beobachtenden 13-Zoll Trend verblüfft die Wahl des Formates der neuen Envys: Das akut vom Aussterben bedrohte 14-Zoll Format sowie ein weit von jeglicher Mobilität entferntes 17-Zoll Notebook sind angehalten, die (verlorene?) Ehre der „Best Lifestye & Consumer Experience“-Laptops wiederherzustellen. (akku dell a860 )
Gehäuse
Am Grundprinzip hat sich nicht wirklich all zu viel geändert, beim neuen Envy 14. Auch hier vertraut HP auf hochwertige Metallbauteile, die oberflächenwirksam eingesetzt werden. Damit kommt der User in den Genuss einer hervorragenden Haptik,(Dell 120L Akku) bei der praktisch alle bekannten Laptops mit Kunststoffgehäuse einfach nicht mithalten können.
Während sich die Unterseite und die Seitenkanten rund um die Baseunit samtig weich anfühlen, und dank ihrer matten Oberfläche auch für Fingerabdrücke keinen fruchtbaren Boden darstellen, will die Handballenablage und der Displaydeckel mit dem bekannten Karo-Relief gefallen. Die Größe und Ausrichtung der einzelnen Vertiefungen sorgen darüber hinaus für eine florale Ornamentik. Dies gefällt nicht nur den Augen, auch die Hände fühlen sich auf diesen Oberflächen pudel wohl.
Ein wesentlicher Faktor des Metall-Gehäuses (Alu/Magnesium),(Dell Latitude E4200 Akku) ist aber seine hervorragende Stabilität. Ein nennenswertes Eindellen ist weder an der Baseunit, egal ob an der Ober- oder Unterseite, oder im Bereich des optischen Laufwerks, noch am Displaydeckel möglich.
Das gilt ebenso für mögliche Verwindungen beim Anheben des Notebooks mit einer Hand oder Knarrgeräusche – keine Chance beim Envy 14. Selbst der Displaydeckel leistet in dieser Hinsicht zumindest ein zufriedenstellendes Ergebnis.
Was die beiden Displayscharniere angeht,(Akku Dell C1295) so sind diese zwar optisch mit einem schicken silbergrauen Metallteil überzogen, ein Wippen des Bildschirmes bei der mobilen Verwendung des Laptops können sie aber nicht gänzlich verhindern. Sauber gelöst wurde allerdings der zugeklappte Zustand des Envy 14. Eine feine Gummilippe rund um das Edge-to-Edge Display schmiegt sich dann an die Baseunit und lässt kaum mehr ein Staubkorn in den Bereich zwischen Display und Tastatur. Einen Sicherungshaken bietet das eitle Envy natürlich nicht, dennoch reicht die Verschlusskraft der Scharniere aus, um das Display ausreichend fest in geschlossener Position zu halten.
Im offenen Zustand können wir einen maximalen Winkel von nur 127° zwischen Display und Baseunit feststellen.(Akku Dell Precision M2400) Das ist doch deutlich weniger als viele andere Notebooks und könnte unter besonderen Bedingungen zu Beeinträchtigungen führen.
Ein erwähnenswertes Detail des Gehäuses ist die Klappe für den eingesetzten Akku an der Unterseite der Baseunit. Ein einfach zu bedienender Schieber löst die Verriegelung und man kann den Aluminiumdeckel, der etwa das vordere Drittel der Unterseite bedeckt, abnehmen.(Akku Dell Inspiron 1525, Dell Inspiron 1526 Akku) Dahinter versteckt sich zum einen der Akku als auch die 2.5“ Festplatte. Beindruckend fällt hier der Verriegelungsmechanismus aus, der den Deckel wieder passgenau und ohne jegliches Herumfummeln aufnimmt und sicher hält. Vergleichbare Präzision bei entsprechend dünnen Bauteilen ist mit Kunststoff praktisch nicht umzusetzen.
Dennoch,(Studio XPS 13 Akku) beim Abstellen des Notebooks auf der Vorderkante kann es zu minimalen Klappergeräuschen der Klappe kommen. Von einem Unibody-Gehäuse bleibt HP damit trotz dem hohen Niveau entfernt.
Überhaupt findet man dort und da am Notebook gelungene weil auch funktionelle Gestaltungskniffe der zuständigen Designer. Etwa die winzig kleinen LEDs im Bereich der On/Off Taste oder auch beim Touchpad, der Steuerungstaste für die Funkmodule oder den Soundoutput, die dezent und unmissverständlich Auskunft über den Status einzelner Funktionen geben.
Ausstattung
Was die Anschlussausstattung betrifft,(Akku Dell Inspiron 1300) ist je nach Notebook-Typ eine gewisse Pflicht zu leisten. Von einem High-End Gerät erwarten wir uns natürlich entsprechend mehr, schließlich will der Kunde für sein Geld auch etwas geboten bekommen.
An der linken Gehäusekante platziert HP zwei USB 2.0 Schnittstellen sowie zwei 3.5mm Buchsen. Eine davon dient zum Anschluss eines handelsüblichen Kopfhörers, während der andere Steckplatz als kombinierte Kopfhörer/Mikrofon Schnittstelle ausgeführt ist. In der hinteren Hälfte folgt das optische Laufwerk, ausgeführt als Slot-In Lösung. Die Rückseite bleibt aufgrund des Display-Klappmechanismus frei von Ports. Ebenso die Vorderkante, die lediglich einen Cardreader (2-in-1 für SD- und MMC-Karten) beherbergt. Apropos Cardreader: Dem ansonsten eher spärlichen bestückten (aber sehr stylischen) Karton liegt auch eine 2GB SD-Karte von Sandisk bei.(Akku Dell 1510) Im Envy-Design, was sonst. Darauf zu finden: das Handbuch für das Gerät, in digitaler Form.
Spannend wird es dann wieder an der rechten Seitenkante, die weitere Schnittstellen birgt. Von vorne nach hinten finden wir hier einen USB/eSATA Kombi-Port, eine HDMI Schnittstelle, einen Mini-Display-Port, Kensington Lock, RJ-45 LAN und im hinteren Eckbereich den Netzstecker zur Stromversorgung.
Nimmt man noch die Unterseite der Baseunit genauer unter die Lupe, (Akku Inspiron E1505)entdeckt man einen Stecker im zentralen Bereich. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um einen Docking Port, sondern um einen Konnektor für die externe Slice-Akkulösung von HP. Mehr dazu im Kapitel Akkulaufzeit.
Was die Platzierung der Schnittstellen betrifft, könnte man die Anordnung aller Ports im jeweils vorderen Bereich der Seitenkanten kritisieren. Dies kann je nach Art und Anzahl der angeschlossenen Geräte mehr oder weniger problematische Ausmaße annehmen.(Akku dell 1420) Speziell für Rechtshänder auf jeden Fall störend ist etwa der Anschluss eines externen Monitors via HDMI, da das Kabel den Bereich rechts neben dem Notebook blockiert.
Hinsichtlich des Umfangs könnte man eventuell noch USB 3.0 als möglichen Mangel anführen. Dank eSATA hat man aber dennoch die Möglichkeit auf eine schnelle Datenübertragung zu externen Speichermedien. Eher schon könnte der fehlende ExpressCard Slot dem einen oder anderen Interessenten bitter aufstoßen.
Kommunikation
Die Standardausstattung gehört natürlich zur Erfüllung der Pflicht eines hochwertigen Entertainers. Dazu zu zählen sind das angebotene Gigabit Ethernet, Wireless-LAN Standard 802.11 a/b/g/n sowie Bluetooth. Freunde von kabellosem Breitbandinternet, also UMTS/HSPA werden aufgrund der diesbezüglich fehlenden Option etwas enttäuscht sein. Hier bleibt nur das Ausweichen auf ein unschönes USB-Modem, das noch dazu sehr präsent links oder rechts vorne angedockt werden muss. (laptopakku)
Sicherheit und Garantie
Auch wenn wir es hier mit einem hochwertigen Begleiter zu tun haben, hinsichtlich Datensicherheit merkt man dann doch die Distanz zu den HP-Elitebooks, gedacht für den professionellen Business-Einsatz. Zur Sicherung des Notebooks bleibt dem User, von systemeigenen Passwortabfragen einmal abgesehen, lediglich die Buchse zum Anschluss eines Kensington Schlosses.
HP bietet auf das Envy 14 ab Werk 24 Monate Herstellergarantie mit Abhol- und Lieferservice. Ein kostenpflichtiges Garantieupgrade ist allerdings möglich.
HP Quick Web
Ähnlich wie Systeme anderer Hersteller,(notebookakku)soll auch HP Quick Web einen raschen Zugriff auf wichtige Daten (Adressen, Termine, Internet,…) gewähren, schneller als dies durch das Hochfahren des gesamten Gerätes möglich wäre. Über den Nutzen dieses Features lässt sich streiten und hängt in erster Linie von den individuellen Angewohnheiten des Users ab.
HP Quick Web startet bei heruntergefahrenem System nach dem Drücken der On/Off Taste, und ist innerhalb Sekundenbruchteilen verfügbar. Im Vergleich zum Start von Windows 7 ist dies zwar deutlich schneller, der Bedienkomfort des abgespeckten Desktops des HP Quick Web lädt allerdings nicht unbedingt zum längeren Verweilen ein.