Test Asus Subnotebook ( PL30JT-RO030X)
Low-Voltage-Turbo. Overclocking,(Akku IBM Thinkpad R60e) Turbo-Boost, virtuelle Cores und GeForce-Grafik. Passt nicht zu einem laufzeitstarken 13.3-Zoller? Asus belehrt uns eines Besseren. Core i5 fährt Performance ein und Nvidia Optimus stützt die Laufzeit.
Subnotebook gefällig? Nein danke, ich will Leistung. Wer so denkt, aber dennoch mit einem 13.3-Zoller liebäugelt, der könnte am Asus PL30JT-RO030X Gefallen finden. Für 890 Euro ist es nicht unerschwinglich,(Akku IBM Thinkpad R60) aber es fährt für ein Subnotebook schwere Geschütze auf. Core i5-520UM (2x1.06GHz) mit Turbo-Boost und Hyper Threading (vier Threads), das liest sich in der Konfiguration ebenso gut wie Nvidia Optimus und GeForce G 310M. Obendrauf packt Asus seine aus der UL-Serie bekannte CPU-Übertaktung Turbo-33. Und es kommt noch besser: Unverdrossen behauptet Asus, eine Laufzeit von zehn Stunden halten zu können.
Haben wir einen gelungenen Mix aus Leistung und Laufzeit vor uns?(lenovo T60 Akku) Erfahrt alles über die Performance des Ultra Low Voltage Core i5-520UM. Auf Akkulaufzeit und Energieverbrauch legen wir ebenso den Fokus, wie auf die beschränkte Spieletauglichkeit.
Gehäuse
Asus schickt uns einen 1.82 Kilogramm leichten, flachen 13.3-Zoller in die Redaktion. Das Gehäuse ist trotz seiner Flachheit angemessen verwindungssteif. Der Akku bewegt sich beim Verbiege-Versuch etwas in seiner Fassung. Die Handballenauflage überzeugt durch eine hohe Festigkeit und auch der hintere Teil der Base Unit ist nicht Eindrückbar. Der große angesteckte Akku,(Akku IBM R61) der beim Quasi-Vorgänger UL30A noch ein Schwachpunkt der Konstruktion war, ist jetzt fest arretiert.
Die Alu-Fläche der Handauflage und die Kunststoff-Bodenplatte sitzen fest und biegen an keiner Stelle ein, auch nicht bei stärkerem Druck. Den Deckel halten wir, angesichts seiner flachen Bauform, für angemessen steif.(Akku IBM Thinkpad R61e) An den Ecken angefasst können wir die Klappe nur um wenige Grad verbiegen. Leichter Druck auf die Alu-Fläche provoziert auf Grund der hohen Steifigkeit nicht sofort Druckstellen auf dem Panel.
Die beiden Gelenke, in welche die Displayanzeige eingehangen ist, sind etwas schwammig fixiert. Dennoch steht die Anzeige in jeder Position fest an ihrem Platz. Erschütterungen, wie sie manchmal bei Zug- oder Autofahrten auftreten, lassen den Deckel nur geringfügig Nachwippen. (akku lenovo t60p)
Gelungen ist dem Hersteller die Oberflächen- und Materialkombination. Deckel- und Handballen-Oberfläche aus gebürstetem Aluminium berühren sich angenehm hochwertig. Die Tastatur ist mit einer Gummierung gesäumt, was Abrutschen und Schmierflächen verhindert. Klavierlack ist lediglich am Display-Rahmen, in den Tastenzwischenräumen und zwischen den Gelenken zu finden.(lenovo T61 Akku) Hier hätte der Hersteller für die Bürofreunde etwas nüchterner auftragen können. Die Schmierfinger halten sich aber in Grenzen, was dieses kleine Manko verkraftbar macht.
Ausstattung
Bei den Anschlüssen nutzt Asus die zur Verfügung stehende Breite voll aus. Für Massig Anschlüsse reicht es dennoch nicht, trotz des Fehlens eines optischen Laufwerks. Die dünne Frontpartie bestückt der Hersteller mit keinerlei Ports,(IBM Thinkpad T400 Akku) Schaltern oder Kartenlesern. Alle Anschlüsse finden wir rechts oder links. Die Rückseite bleibt der Batterieeinheit vorbehalten.
Die Anordnung der Steckplätze ist für die Nutzung externer Anzeigen ungünstig: VGA direkt neben HDMI im vorderen Bereich auf der linken Seite. Dicke VGA/HDMI-Kabel könnten bei der Nutzung einer Linkshänder-Maus stören. Rechts-Navigierer haben einen kleinen Vorteil, hier könnten allenfalls zwei USB-Kabel die Maus behindern.
CardReader und Audio-Ports befinden sich rechts im vorderen Bereich. Anschlüsse an der Rückseite wären für den Einsatz am heimischen Schreibtisch natürlich ideal. Die Anbringung eines großen,(Akku Thinkpad T410) entnehmbaren Akkus wäre auf diese Weise aber nicht machbar gewesen.
Express Gate macht Surfen, Spielen, Chatten oder Musik-Hören ohne das Windows-Betriebssystem möglich. Bei ausgeschaltetem Notebook öffnet die Turbo-33 Taste das Express Gate Flash OS (Splashtop). Dieses schlanke und energiesparende Unix-OS hat einen Web-Browser, einen Bildbetrachter, einen Skype-Client und einen Musik-Player. Wer schnell seine Fotos zeigen (Zugriff auf Festplatte) oder den Zugfahrplan nachschauen will, (akkulaptop)der könnte durchaus Gefallen am Mini-OS finden. Unter Windows fungiert dieselbe Taste zum Aktivieren des Turbo-33 (CPU Übertaktung).
Eingabegeräte
Tastatur
Die Tastatur ist für Vieltipper passabel, das Tasten-Bett gibt nur auf stärkeren Druck nach (mittig). Die freistehenden Tasten bieten auch großen Händen genügend Zwischenraum, der die Zielsicherheit erhöht.(lenovo T60 Akku) Der Druckpunkt könnte deutlicher sein, der Anschlag ist ausreichend fest.
Das gelungene Layout mit den großen Tasten (Siehe Pfeiltasten) und der deutlichen Beschriftung ist ein großer Vorteil der Eingabe. Die blauen Funktionstasten zum Aufruf der Sonderfunktionen wie Bildschirmhelligkeit, Lautstärke, Mute, Touchpad- und WLAN-Off sowie StandBy sind deutlich markiert. Über die Fn-Tasten steht auch ein Ziffernfeld zur Verfügung (Fn-Belegung).
Touchpad
Das Touchpad wird durch eine silberne Kante haptisch und optisch von der Handballenauflage abgesetzt. Die Kunststoff-Fläche im Alu-Look lässt schwitzige Finger leider etwas holperig gleiten (stumpf).(lenovo T61 Akku) Es handelt sich um ein Multi-Touch Pad (Elan Smart-Pad V2.2). Dieses erkennt den Einsatz von zwei Fingern (Zwei-Finger-Gesten: z. B. Zoom mit zwei Fingern). Eine vertikale/horizontale Scrollbar (Ein-Finger-Bedienung) steht nicht zur Verfügung. Hier müssen wir zwangsläufig zwei Finger auflegen.
Display
Das entspiegelte AUO-Panel (Typ B133XW01 V1) kann die Tester in keiner Weise begeistern. Die Auflösung der 16:9 Anzeige ist mit 1.366x768 Bildpunkten Standard für den Formfaktor.laptopakku Der geringe Kontrast von 165:1 leider ebenso. Farben leuchten nicht kräftig, Schwarz hat einen leichten grauen Einschlag. Die Entspiegelung ist aber nicht der Grund für die geringen Kontraste. Ein Glare Type würde die Farben optisch mit einer gewissen Brillanz versehen, der Schwarzwert wäre derselbe.
Das matte AUO-Panel hat keine gute Helligkeit. Im Durchschnitt messen wir 179 cd/m². Maximal erfasst unser Messgerät eine Leuchtdichte von 196 cd/m² in der oberen linken Ecke. Gerade angesichts des Subnotebook-Outdoor-Szenarios wäre eine Luminanz jenseits der 230 cd/m² wünschenswert gewesen.
Ist mit der Helligkeit ein stressfreier Einsatz unter Sonnenlicht möglich?notebookakku Ja, aber viel Freude haben wir damit nicht. Die matte Anzeige verhindert Reflexionen zwar maßgeblich, aber die Anzeige bleibt schlichtweg zu dunkel. Im Akkubetrieb drosselt das Notebook die Helligkeit nicht. Outdoor-Nutzer müssen sich ein besonders schattiges Plätzchen suchen, um eine angenehme Sicht auf das 13.3-Zoll Panel zu erhalten.